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Fuhrpark Media: Wie die Werbung auf den LKW kommt

Auf Landstraßen und Autobahnen, immer wieder zieht auch mitten in der Stadt einer vorbei: Es vergeht kaum ein Tag, an dem man keinen LKW sieht. Kaum ein Tag, an dem man nicht von ihren Werbebotschaften bespielt wird, groß und bunt am Anhänger platziert. Aber wie kommt die Werbung auf den LKW? Das ist die Frage, die wir heute in unserem Blog beantworten. Mit einem Blick hinter die Kulissen, den Sie so noch nicht kennen.

„Ein kleines Stück noch! … Gleich haben wir’s!“ – Wolfgang Nezwals Stimme ist fest, sein Blick konzentriert. Auf den Millimeter genau drückt er die Leiste an den Anhänger. Es ist eine Arbeit, für die man ein gewisses Fingerspitzengefühl braucht. Ein Gefühl dafür, wie Leiste um Leiste maßgenau aufgeklebt wird. Bis der LKW von einem komplexen Rahmensystem eingekleidet ist. 

Gemeinsam anpacken: Ohne Teamwork geht hier gar nichts.

Nun heißt es ein wenig warten. Der Spezialklebstoff muss trocknen. Nezwal nutzt die Zeit, um vom Beginn der Arbeit zu erzählen: „Vorher war da eine typische Folierung am Laster. Die mussten wir natürlich zuallererst entfernen.“ Mit einem Heißluftgerät wurde der Kleber nach und nach gelöst, bis sich die Folie abziehen ließ. Und so Raum schuf für etwas Neues. Immer wieder. Mit einem flexiblen System, das den LKW zum wandelbaren Werbekanal macht.

Wie das funktioniert? Sobald der Kleber getrocknet und das Rahmensystem fixiert ist, zeigt Nezwal es vor. Das Sujet ist gewählt, die passenden Gegenstücke für den Rahmen werden auf der bedruckten Plane befestigt. Dann wird sie in die Rillen des Systems hineingezogen – und auf den LKW gespannt. Das braucht Kraft: „Fest andrücken!“, hört man Nezwal rufen. Nach wenigen Minuten sitzt es. Mit einer Spannung, die sich kaum noch steigern lässt: Wer das Sujet nun mit der Hand berührt, könnte meinen, er fühle eine Wand.

Fuhrpark Media Rahmen wird auf LKW montiert
Präzise Arbeit bei höchster Konzentration: Standard.

Der große Vorteil gegenüber der Folierung ist klar: Sobald das Rahmensystem installiert ist, kann das Sujet jederzeit gewechselt werden. Und das innerhalb weniger Minuten. Ohne, dass wie bei einer Folierung zuvor die richtige Temperatur geschaffen werden muss. Damit ist es ein Leichtes, Werbebotschaften anzupassen – und auf den eigenen Fahrzeugen durchs ganze Land zu tragen: Die LKWs sind sofort wieder einsatzbereit. So verwandelt sich die firmeneigene Flotte in einen flexiblen Werbekanal. Flexibel und zugleich auch kostengünstig: Es müssen keine zusätzlichen Werbeflächen angemietet werden. Diesen Part übernehmen die LKWs selbst. Und falls im nächsten Jahr ein Sujet erneut gezeigt werden soll, fallen auch die Produktionskosten weg: Die Transparente können eingelagert und jederzeit wiederverwendet werden.

Und woher kommen die Sujets? Schließlich handelt es sich nicht um einfache Flyer. Sondern um überdimensional große Drucke. Wer stellt sicher, dass da die Qualität auch wirklich stimmt? Sie können sich die Antwort wohl schon denken: „Na, wir natürlich,“ schmunzelt Nezwal. TREVISION bietet nicht nur Rahmensysteme. TREVISION bietet das Gesamtpaket. Von Planung über Montage bis hin zur laufenden Betreuung – und somit auch der laufenden Erneuerung. Denn im Ist-Zustand zu verharren, das war noch nie unser Ding.

Timelapse Video einer Montage unseres Systems inklusive Sujetbespannung

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